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Wie Studierende Lösungen für Emmi und Migros & Co. entwickeln

Ende September 2024 erhielten Studierende, Gründer:innen und Forschende erstmals reale Problemstellungen von Bertschi, Emmi, Migros Zürich und vier weiteren Firmen. Acht Wochen später standen ihre Prototypen vor genau diesen Auftraggeber:innen.

Sustainable Development Goals

4 Hochwertige Bildung 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur 12 Verantwortungsvoller Konsum und Produktion 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Scherbeneis für die Teigkühlung, Bruch- und Knickeier bei der Eierfärberei, zu viel Plastik in der Lieferkette oder ein Reissortiment, das dem Klima schadet: Das sind keine Übungsbeispiele aus dem Hörsaal, sondern reale Probelmstellungen, mit denen sieben Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie konfrontiert sind. Im Herbst 2024, im Rahmen der ersten pioneer Innovation Challenge, organisiert von foodward und dem ZHAW-entrepreneurship-Team, legten Bertschi Bäckerei, Biotta, EiCO frigemo, Emmi, LILY's, Migros Zürich und Kündig diese Herausforderungen offen auf den Tisch.

Fünf Workshops bis zur Pitch Night

Acht Startup-Teams, zwei Engineering-Teams und sechs Studierendenteams verschiedener Hochschulen  entwickelten während fünf Workshops zu Ideation, Prototyping und Implementation  ihre Lösungen weiter und wurden dabei von von Coaches und Fachleuten aus Industrie und Forschung begleitet. Jedes Team konnte zudem das auftraggebende Unternehmen besuchen und bis zu 2'000 Franken für Materialkosten beantragen. Am 28. November stand die Pitch Night an, vor den Entscheidungsträger:innen jener Unternehmen, die die Aufgaben gestellt hatten.

Ein Gruppenbild vor einem Hintergrund mit verschiedenen Logos drauf
Alle Teilnehmenden der Pioneer Innovation Challenge 2024

Deborah Ayeni

Absolventin MSc Food and Beverage Innovation, ZHAW Life Sciences und Facility Management

«Alles ist möglich. Man muss nur den ersten Schritt machen. Den ersten grossen Schritt, und dann sieht man, dass der Weg von dort an immer klarer wird, je weiter man geht.»

Neues Team und knappe Ressourcen

Mehrere Teilnehmende sahendie grösste Herausforderung darin,  überhaupt anzufangen, und nicht in der technischen Aufgabe selbst. Dazu gehörte, mit Menschen aus verschiedenen Disziplinen zusammenzuarbeiten, die man vorher nicht kannte und trotz knapper Zeit und Infrastruktur eine solide Lösung zu kreieren.

Folgeprojekte statt Schlussstrich

Aus der ersten Durchführung sind bereits konkrete Folgeprojekte entstanden, die über den Pitch-Abend hinausreichen.. Doch unabhängig davon, ob das eigene Projekt mit dem Pitch endete oder weitergeführt wird, lernten sämtliche Teilnehmenden, was es bedeutet, unternehmerisches Denken und Handeln an realen Beispielen aus der Privatwirtschaft anzuwenden. Eine Erfahrung, die weit über das vermittelte Wissen im Vorlesungssaal hinausreicht. 

Bildung Forschung & Transfer Life Sciences und Facility Management Rektorat Wädenswil Winterthur Zürich

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